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Schulden in Korschenbroich: - das sind pro Einwohner! (Details)
Gabriele Parting und Hanns-Lothar Endell

Willkommen

Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben - auf die Internetseite der Aktiven Bürger Gemeinschaft - Die Aktive in Korschenbroich.
Namens der Wählergemeinschaft und der Ratsfraktion begrüßen wir Sie recht herzlich. Auf den folgenden Seiten können Sie sich umfassend informieren. Nutzen Sie unser Angebot und unseren Service!
Sollten Sie Fragen haben oder mehr wissen wollen so melden Sie sich bitte. Ob telefonisch, per E-mail, Fax oder persönlich in unseren regelmäßigen Sprechstunden. Wir sind gerne für Sie da!

Mit "aktiven" Grüßen
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Gabriele Parting
Vorsitzende
Hanns-Lothar Endell
Fraktionsvorsitzender

Stadtwerke – warum nicht?!

CDU und SPD haben beschlossen, dass sich die Stadt an von der NEW (ex NVV) gegründeten neuen Stadtwerken zu beteiligen soll. In diese Gesellschaft soll das ganze Stromnetz auf Korschenbroi-cher Stadtgebiet eingebracht werden.
Die Aktive hat gegen dieses Vorgehen gestimmt.
Was spricht gegen die Beteiligung an den Stadtwerken?

  • Aufwand, Nutzen und Risiko stehen in keinem angemessenen Verhältnis. Schon jetzt ist ein hoher finanzieller Aufwand für Beraterfirmen entstanden. Der zu erwartende finanzielle Ertrag ist dagegen vergleichsweise gering.
  • Die Höhe des Gewinnes für die Stadt ist nur für die Jahre bis 2018 garantiert. Wie hoch der Ertrag für die Stadt ab dem Jahr 2018 ist, ist offen.
  • Die Höhe des Kaufpreises, den die neue Gesellschaft für das Stromnetz an die derzeitigen Eigentümer (NEW/RWE) zahlen muss, ist noch ungeklärt.
  • Beteiligt sich die Stadt an den neuen Stadtwerken, muss sie dies mit neuen Schulden finanzieren.
  • Durch den Ausbau von Photovoltaik und Windkraft steigt die Belastung des Stromnetzes. Hohe Investitionen sind die Folge. Dies müssen die neuen Stadtwerke finanzieren. Entsprechendes gilt für möglicherweise erforderliche Investitionen durch das wiederansteigende Grundwasser.
  • Die der Berechnung zugrundeliegenden Netzentgelte können mittelfristig sinken und damit das Ergebnis der Gesellschaft belasten.

Grundwasser-Kappungsmodell: Die Brunnen werden gebohrt

Am 13. April 2011 wurde der Vertrag zwischen der Stadt Korschenbroich und dem Erftverband zum Kappungsmodell der Grundwasserspitzen unterzeichnet. Damit wurde der Startschuss für die Maßnahmen abgegeben, die nach langem Ringen vielen Bürgerinnen und Bürgern aus vier Korschenbroicher Ortsteilen die Keller trocken halten.

Zur Zeit werden die Pumpen ertüchtigt bzw. die Brunnen gebohrt.
Die bereits vorhandenen Pumpen werden saniert, an den neuen Standorten in Herrenshoff, Pesch und Kleinenbroich werden neue Brunnen gebohrt.

Bohrarbeiten
(Foto: Die Firma Lenders bei Brunnenarbeiten "Am Hallenbad" Der Brunnen erreicht eine Tiefe von 24m.)

Ab dem 1. Dezember 2011 sollen die Pumpen betriebsbereit sein. Wann sie dann tatsächlich laufen, entscheidet der jeweils festgesetzte Grenzwert. Die Werte werden durchgehend kontrolliert.
Das Grundwassermanagement übernimmt nun der Erftverband, in dem Korschenbroich Mitglied ist. Der Vorteil an dem neuen Kappungsmodell liegt für Erftverband-Vorstand Dr.-Ing. Wulf Lindner auf der Hand: „Nun ist über 10 Jahre zu planen und wir müssen nicht jedes Jahr abfragen, wer sich noch beteiligt. Wenn wir die neuen Wasserrechte haben, können wir zudem das ganze Jahr pumpen, wenn der Grenzwert erreicht ist, und nicht wie bisher nur in der Saison von Dezember bis Mai.“

Landtagskandidatur Wahl am 13.05.2012

Die Aktive hat zur Meinungsbildung die Direktkandidaten
Lutz Lienenkämper – CDU
Heiner Bäther – Die Linke
Oliver Keymis – Bündnis90/Die Grünen
Wilhelm Frömgen – Piratenpartei
Michael Koesling – Familienpartei
Nicole Niederdellmann-Siemes – SPD
Bernd Guido Schumacher-Adams FDP

zu folgenden Themenschwerpunkten befragt:

Grundwasser-Problematik
  1. Allgemeinwohl / Daseinsfürsorge
  2. Gleichbehandlung innerhalb eines Bundeslandes
  3. Finanzierung des Grundwassermanagement
  4. Sümpfungsmassnahmen durch RWE
  5. Entschlammung Nordkanal
  6. Umsetzen EU-Wasserrahmen-Richtlinie

Kommunaler Haushalt
  1. Neuordnung der kommunalen Finanzen
  2. Übernahme von Aufgaben der Landes-/Bundesregierung

Zukunft unserer Schulen

Den gesamten Fragenkatalog finden Sie hier.

Nicole Niederdellmann-Siemes (SPD) meldete sich schnell, dass sie sich kurzfristig zu den Fragen äußern möchte, hat das aber bisher nicht getan.

Während Bernd Guido Schumacher-Adams (FDP) Stellung bezogen hat, haben die weiteren Kandidaten sich bisher gar nicht geäußert und es ist wohl auch nicht mehr damit zu rechnen.

Die Aktive ist erstaunt über die Nicht-Beachtung der Interessen Korschenbroicher Bürgerinnen und Bürger und wird dies natürlich in die Empfehlung an ihre Mitglieder zur Landtagswahl einfließen lassen.


Die Aktive befürwortet das Seniorenwohnheim an der Friedrich-Ebert-Straße

Die Ratsmitglieder der Aktiven Bürger Gemeinschaft haben sich einstimmig – wie alle anderen Ratsmitglieder auch - für den Verkauf des 8.000 qm großen Grundstücks an der Friedrich-Ebert-Straße an den Investor „Janßen Grundstücksgesellschaft mbH Bremen“ ausgesprochen.

Das haben wir aus gutem Grund und nach vielen erfolgten Diskussionen und Überlegungen heraus getan.

Die Aktive weiß, dass dieser Verkauf, mit dem Ziel, dort ein Seniorenwohnheim zu errichten, umstritten ist.

In Korschenbroich gibt es bisher jedoch keine vergleichbaren Wohnungen mit Betreuungsangebot. Diese sollen hier entstehen. Die Nähe zur Bahn ermöglicht komfortable Mobilität ohne PKW und die Nähe zur Innenstadt bietet die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben gleich vor der Haustür.

Der S-Bahnhof wird ab dem nächsten Jahr barrierefrei umgebaut und wird bis zur Fertigstellung des Wohnheims fertig sein.

Das angeschlossene Pflegeheim deckt die Lücke an Pflegeplätzen, die in Korschenbroich in Folge des demografischen Wandels entstehen wird. Der prognostizierte Bedarf an Heimplätzen in Korschenbroich beträgt im Jahr 2020 nach einer Studie des Rhein-Kreises Neuss 93 Plätze. Im Jahr 2025 werden es bereits 149 Plätze sein.(Stand März 2011).

Sollten Pflegebedürftige die Kosten nicht in voller Höhe selbst zahlen können, so muss die Differenz zur Selbstzahlung für Korschenbroicher Bürger vom Rhein Kreis Neuss gezahlt werden - das gilt aber auch, wenn ein Heimplatz außerhalb des Stadtgebietes belegt wird.

In umgekehrtem Fall zahlt die Kommune des letzten Wohnortes für Nicht-Korschenbroicher, wenn z. B. Senioren aus Mönchengladbach hier wohnen werden, dann wird der Haushalt des Rhein-Kreises Neuss nicht belastet.

Der Investor ist an die Stadt herangetreten, da dieses Grundstück die ideale Größe für ein solches Projekt bietet – es gibt keine vergleichbare Alternative in Korschenbroich.

Optisch wird das Bahnhofsumfeld weiter aufgewertet. Nach dem Bau der Einfamilienhäuser auf dem ehemaligen Alux-Gelände wird nun auch dieses Areal ansprechend gestaltet. Die Stadt hat außerdem die Möglichkeit, auf die Gestaltung Einfluss zu nehmen.

Der Investor allein trägt das wirtschaftliche Risiko, das er bei einem Projekt dieser Größenordnung sicher genau bedacht hat. Die Janßen Grundstücksgesellschaft verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Seniorenheimen, viele vergleichbare Objekte existieren bereits in Bremen und NRW. Außerdem werden in Korschenbroich neue Arbeitsplätze geschaffen.

Nicht zuletzt konnte die Stadt einen Verkaufserlös von 200 Euro/qm plus Abbruchkosten für ihre Bürgerinnen und Bürger erzielen. Das ist ein Vielfaches des Erlöses als Gewerbefläche (ca. 80 Euro).

Für einige Kritiker sprechen vor allem die Lage an der Bahn und der Friedrich-Ebert-Straße gegen das Seniorenheim.
Die Bewohner werden jedoch vor Lärm mit Schallschutzmaßnahmen geschützt. Die über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehen.
Die Querung zur Innenstadt über die Friedrich-Ebert-Straße muss neu geplant und angepasst werden, das wird im Zuge der Planungen durch ein Verkehrsgutachten genau zu betrachten sein.

Fazit
Man muss den Standort nicht gut finden, aber wer dort nicht wohnen will, muss es auch nicht. Jeder kann und soll für sich und seine Angehörigen selbst entscheiden. Aber es gibt mit dem neuen Seniorenhaus eine weitere Alternative zu den bestehenden Angeboten in Korschenbroich.

Links
Präsentation des Investors
Pressemitteilung der Stadt


Grundwasserstände
Informationen der Grundwasser-Aktive

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